Dies sind die 5 gefährlichsten Medikamente.

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Dass jedes Medikament auch Nebenwirkungen haben kann, sollte jedem Menschen vollkommen klar sein. Jedoch gibt es nicht wenige Arzneimittel, deren Nebenwirkungen so zahlreich und ggf. auch schwerwiegend sind, dass die Frage aufkommt, ob das Risiko einer Einnahme im Vergleich zum erwarteten Nutzen nicht zu hoch ist. 

asd

Die folgenden 5 Medikamente (bzw. Medikamentengruppen) sind die gefährlichsten weltweit. Sie können Leben retten, aber auch krank machen. Ob du sie einnehmen willst, solltest du daher genau abwägen.

1. Zytostatika (Chemotherapie)

Chaikom/shutterstock

Viele Krebspatienten unterziehen sich einer Chemotherapie, denn sie ist häufig die einzige Hoffnung auf Heilung. Die altbekannten Nebenwirkungen – z.B. Haarausfall, Müdigkeit und enorme Schwächung des Immunsystems – verschwinden danach wieder. Wenn anschließend kein Krebs mehr nachweisbar ist, freut das natürlich den Arzt und seinen Patienten. Jedoch nimmt der Körper durch diese oft lebensrettende Behandlung in manchen Fällen extremen Schaden an. Denn durch die Zytostatika, welche eine Ausbreitung der Krebszellen verhindern sollen, werden nicht nur Tumorzellen angegriffen, sondern auch gesundes Gewebe. Daher kann es nach beendeter Chemotherapie zu dauerhaften Organschäden kommen. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit für eine spätere, neue Krebserkrankung durch die Behandlung enorm. Als wäre das nicht genug, hat eine Untersuchung von australischen Wissenschaftlerin (zu sehen im Dokumentarfilm „A Shocking Look at Cancer Studies“) ergeben, dass konventionelle Krebstherapien eine Erfolgsquote von weniger als 10 Prozent aufweisen. 

2. Antibiotika

Fast jeder Mensch musste schon einmal Antibiotika einnehmen. Diese bekämpfen krankmachende Bakterien. Jedoch verschreiben Ärzte das Medikament häufig ebenso bei viralen Infektionen, wie beispielsweise im Rahmen einer Erkältung. Das ist nicht nur wirkungslos, sondern kann fatal sein. Es kann sich eine Antibiotikaresistenz entwickeln, wodurch eigentlich mit Antibiotika behandelbare Erkrankungen lebensgefährlich werden können. Zudem greifen Antibiotika den Darm an, denn nicht nur die schlechten Darmbakterien werden zerstört, sondern auch die guten. Wenn du Antibiotika einnimmst, solltest du daher auch während oder nach der Behandlung ein Darmpräparat zu dir nehmen, um eine gesunde Darmflora aufrechtzuerhalten. 

3. SSRI 

Pixabay

Für viele depressive Menschen sind Antidepressiva die letzte Hoffnung, um wieder neuen Lebensmut zu schöpfen. Häufig werden hierbei Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) verschrieben, welche die Serotonin-Konzentration im Gehirn erhöhen. Das hellt die Stimmung auf und hilft auch gegen Ängste sowie Zwangsstörungen. Jedoch kann es während der Einnahme zu erheblichen Begleiterscheinungen kommen, die genau das Gegenteil bewirken. Besonders Kinder und Jugendliche können Aggressxionen und – paradoxerweise – Suizidgedanken entwickeln. Neben den harmloseren Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen ist auch eine dauerhafte Sexualdysfunktion möglich. Zudem steigt bei langandauernder Einnahme das Risiko für Osteoporose.

4. Antibabypille

Nicht nur zur Verhütung schlucken Millionen Frauen tagtäglich die Antibabypille. Viele erhoffen sich auch größere Brüste, reinere Haut und schönere Haare. Zudem verschreiben Frauenärzte die Pille oft, wenn die Frau unter starken Regelschmerzen oder einem unregelmäßigen Zyklus leidet. Ein Blick auf die lange Nebenwirkungsliste der Antibabypille zeigt jedoch, dass die Vorteile im Vergleich zu den möglichen Nachteilen eine Einnahme keineswegs rechtfertigen. Neben Depressionen, Gewichtszunahme, Libidoverlust sowie Kopfschmerzen kann es auch zu einer Thrombose kommen, die nicht selten zu einer lebensbedrohlichen Lungenembolie führt. Ab dem 35. Lebensjahr steigt zudem das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall durch die Einnahme der Pille. Angesichts der drohenden Komplikationen sollte insbesondere bei Übergewicht, Bluthochdruck und regelmäßigem Zigarettenkonsum eine alternative Verhütungsmethode in Betracht gezogen werden. 

5. Aspirin

huj

Acetylsalicylsäure (ASS) wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend. Aspirin ist für viele Menschen eine Art Wundermittel für verschiedenste Beschwerden, angefangen von Kopfschmerzen bis hin zu Rheuma. Weniger bekannt ist jedoch, dass Aspirin Anteil an 1.000 bis 5.000 jährlichen Todesfällen in Deutschland hat. Denn die Nebenwirkungen sind alles andere als harmlos: Es kann zu Magengeschwüren, Blutungen im Verdauungstrakt, Nierenschäden oder Asthmaanfällen kommen. Aspirin sollte daher möglichst selten zur Anwendung kommen. 

Wenn du der Meinung bist, eines dieser 5 Medikamente zu benötigen oder es dir von einem Arzt verschrieben wurde, kannst du es dennoch einnehmen. Bei manchen Krankheiten wäre eine Verweigerung sogar lebensbedrohlich. Jedoch sollte man immer den Schweregrad der Erkrankung bzw. der Beschwerden in Relation zu den möglichen Nebenwirkungen setzen. In vielen Fällen gibt es alternative, mindestens genauso wirksame Behandlungsansätze. 

Diese Webseite ist weder dazu gedacht noch geeignet, professionelle Beratungen, Untersuchungen, Behandlungen, Diagnosen, etc. durch Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und/oder andere medizinische Fachleute zu ersetzen, zu ergänzen oder zu widerlegen. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen.

Kommentare

Auch interessant