9 Gewohnheiten, die dir dein Frauenarzt gerne verbieten würde

Wenn es um die Wahl des Frauenarztes geht, haben Frauen allerhand Erwartungen und Ansprüche. Dazu gehören unter anderem ein gepflegtes Äußeres, ausgezeichnete Hygienevorschriften sowie ein respektvoller Umgang miteinander. Doch nicht nur Patientinnen haben Ansprüche an ihren Arzt. Es gibt im Gegenzug auch Verhaltensweisen von Patientinnen, die jeden Frauenarzt regelrecht aufregen und die sie ihnen am liebsten verbieten würden. Lies nun, welche das sind.

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1.) Die Symptome vorher googeln

Ein Phänomen, das Frauenärzte häufig beobachten, ist, dass Patientinnen ihre Symptome googeln, sich dadurch total verrückt machen und von ihrer Selbstdiagnose vollkommen überzeugt sind. Stellt der Arzt dann eine andere Diagnose, stellen sie diese in Frage und ordnen nicht selten unnötige Tests an, um letztendlich herauszufinden, dass ihre Vermutungen doch nicht stimmen. Daher sollten die Beschwerden nicht gegoogelt, sondern lieber direkt beim Frauenarzt abgeklärt werden.

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2.) Während der Untersuchung mit dem Smartphone spielen

Egal, ob Kontroll- oder Akuttermin: Das Smartphone gehört während der Untersuchung nicht in die Hand. Der Termin ist dafür da, Beschwerden abzuklären und nach Bedarf Fragen zu stellen. Wer stattdessen WhatsApp-Nachrichten versendet, ist nicht nur dem Arzt gegenüber unhöflich, sondern verschwendet zudem wertvolle Zeit, die für die Beantwortung offener Fragen hätte genutzt werden können.

WhatsApp

3.) Den Gynäkologen nach nicht-fachspezifischen Beschwerden fragen

Frauenärzte sind Ärzte, die sich auf die Gynäkologie spezialisiert haben. Sitzt man auf dem Behandlungsstuhl, ist es nicht angebracht, seinen Gynäkologen gleich noch nach anderen Beschwerden zu fragen, die rein gar nichts mit seinem Fachgebiet zu tun haben. Es sollten nur fachspezifische Fragen gestellt werden, die der Arzt auch guten Gewissens beantworten kann. Bei Schmerzen im Fuß sollte nicht der Frauenarzt gefragt, sondern eher ein Orthopäde aufgesucht werden.

Spread 'Em

4.) Verschwitzte Trainingskleidung nicht sofort in die Wäsche geben

Sport-Leggings sind zwar bequem, sollten aber nach dem Training nicht noch mehrere Stunden anbehalten oder gar ungewaschen beim nächsten Workout wieder getragen werden. Das feuchtwarme Milieu im Schritt verursacht nicht selten Pilzinfektionen und andere Hautirritationen. Zudem sind verschwitzte Sport-Leggings der ideale Nährboden für Bakterien, weshalb sie direkt nach dem Training in die Wäsche gegeben werden sollten. Welche anderen Kleidungsstücke und Textilien du möglicherweise zu selten oder zu oft wäschst, erfährst du hier.

Laundry Basket

5.) Tangas und Slipeinlagen täglich tragen

Tangas sehen zwar sexy aus, sind aber alles andere als praktisch. Sie irritieren durch ständiges Ziehen und Zupfen die Haut und sollten daher nicht jeden Tag getragen werden. Auch Slipeinlagen sind nicht für den täglichen Gebrauch geeignet. Sie stören nämlich die natürliche Luftzirkulation im Intimbereich und verändern so dessen Milieu – was nicht zuletzt zu Pilzinfektionen führen kann.

String qui dépasse / Visible thong

6.) Pilzinfektionen selbst behandeln

Wenn es im Schritt juckt und unangenehm riecht, denken die meisten Frauen, es müsse sich um eine Pilzinfektion handeln, gehen schnurstracks in die Apotheke und behandeln sich selbst mit rezeptfreien Schnell-Kuren. Allerdings kann hinter den für Pilzinfektionen typischen Symptomen ebenso eine andere Erkrankung stecken – wie etwa eine bakterielle Vaginose. Pilze und Bakterien lassen sich jedoch nicht mit denselben Medikamenten behandeln. Daher ist es ratsam, einen Abstrich beim Frauenarzt durchführen zu lassen, damit dieser die Art des Krankheitserregers genau bestimmen kann.

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7.) Schmerzen beim Sex als normal ansehen

Es ist kaum zu glauben, wie viele junge Frauen beim Frauenarzt Schmerzen beim Geschlechtsverkehr erwähnen, diese aber als ganz normal ansehen. Allerdings haben Schmerzen beim Sex immer auch einen Grund, den es zu untersuchen gilt. Diese können nämlich durch eine Vielzahl an Erkrankungen ausgelöst werden – wie etwa durch Geschlechtskrankheiten, Harnwegsentzündungen oder gar psychische Probleme. Daher sollten solche Schmerzen stets beim Frauenarzt angesprochen werden.

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8.) Starke Blutungen als normal ansehen

Wenn eine Frau während der Periode stark blutet, nimmt sie das nur selten als ernsthaftes Problem wahr. Unnormal starke Blutungen sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Immerhin handelt es sich hierbei um einen großen Blutverlust. Wer also jede Stunde gezwungen ist, den Tampon oder die Binde zu wechseln, sollte dringend einen Arzt aufsuchen und der Sache auf den Grund gehen. Die Blutungen können möglicherweise hormonelle Gründe haben und ggf. leicht mit Medikamenten oder im Rahmen eines minimalinvasiven Eingriffs behandelt werden.

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9.) Notdienst bei kleinen Beschwerden aufsuchen

Du hast akute Beschwerden im Intimbereich, aber dein Frauenarzt hat nicht geöffnet? Gut, dass es den frauenärztlichen Notdienst gibt! Allerdings sollte dieser tatsächlich nur in echten Notfällen aufgesucht werden, da nur eine gewisse Anzahl an Patientinnen an einem Tag behandelt werden kann. Bei leichtem Ausfluss oder ähnlich harmlosen Symptomen sollte daher bis zur gewohnten Sprechzeit des Frauenarztes gewartet werden.

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Frauen haben es nicht immer leicht: Sie müssen im Hinblick auf ihre Gesundheit weitaus vorsichtiger sein als Männer. Doch wer diese Fehler künftig vermeidet, macht nicht nur seinen Frauenarzt, sondern auch sich selbst sehr glücklich.

Hier erfährst du noch 7 ehrliche Antworten von Frauenärzten auf Fragen, die sich nur die wenigsten Frauen zu stellen wagen.

Quelle:

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