6 Verhaltensweisen, die dich daran hindern, nachts wieder einzuschlafen

Mehr als 100 Mal wacht ein Mensch jede Nacht aus seinem Schlaf auf. Allerdings erinnert er sich am nächsten Morgen nicht mehr daran, da die Wachphasen im Durchschnitt nur wenige Sekunden andauern. Erst ab einer Wachphase von mehr als fünf Minuten nimmt der Mensch aktiv wahr, hellwach zu sein. Für gewöhnlich fällt es ihm allerdings nicht schwer, zeitnah wieder einzuschlafen. Sollte das jedoch nicht der Fall sein und das Wiedereinschlafen scheint beinahe unmöglich, könnte es an diesen 6 Verhaltensweisen direkt nach dem Aufwachen liegen.

1.) Aufrichten

Wer mitten in der Nacht aus seinem Schlaf erwacht, ist zunächst einmal irritiert. Daher tendiert er dazu, sich aufzurichten und sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Allerdings signalisiert man mit dem Aufrichten dem Körper fälschlicherweise, dass es an der Zeit ist, aufzustehen. Dadurch wird der Herzschlag schneller und es fällt zunehmend schwerer, wieder zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen. Besser ist es, still liegen zu bleiben und die Augen zügig wieder zu schließen.

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2.) Auf die Uhr schauen

Fast schon reflexartig geschieht es, dass direkt nach dem Aufwachen der erste Blick direkt auf die Uhr gerichtet wird. Danach rechnet man sich die verbleibenden Stunden, Minuten oder gar Sekunden bis zur tatsächlichen Aufstehzeit aus. Diese Rechenaufgabe, die man sich selbst stellt, fordert ein gewisses Maß an Anstrengung des Gehirns, welches sich wenige Minuten zuvor noch im Ruhemodus befand. Dadurch wird auch hierbei das Wiedereinschlafen zu einer Herausforderung.

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3.) Im Bett herumwälzen

Zwar könnte man denken, dass die falsche Schlafposition dafür verantwortlich ist, nicht wieder einschlafen zu können, und das Herumwälzen dabei hilft, endlich die richtige Schlafposition zu finden, aber: Durch das kontinuierliche Herumwälzen kommt der Körper erst recht in Bewegung und bekommt so signalisiert, dass die Ruhephase vorbei ist. Der Körper findet so nur sehr schwer wieder Ruhe.

Can't Sleep

4.) Den Partner wecken

Wenn man wach ist und sieht, wie der Partner seelenruhig weiterschläft, könnte man glatt neidisch werden. Für gewöhnlich ist geteiltes Leid zwar halbes Leid, allerdings nicht in diesem Fall. Lass deinen Partner unbedingt weiterschlafen! Ansonsten bist nicht nur du am nächsten Morgen schlecht gelaunt und unausgeruht, sondern auch dein Partner. Die durch den Schlafmangel verursachte Reizbarkeit beider Parteien könnte dann möglicherweise Streitpotenzial darstellen – und das gilt es zu vermeiden.

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5.) Das Smartphone in die Hand nehmen

Das Smartphone gehört über Nacht nicht ins Schlafzimmer – oder zumindest nicht ans Bett. Die Versuchung ist zu groß, es kurz in die Hand zu nehmen, um nach neuen Nachrichten zu schauen. Doch das blaue Licht des Displays senkt maßgeblich deinen Melatoninspiegel. Da Melatonin jedoch den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers steuert, fällt es dir zunehmend schwer, müde zu werden und wieder einzuschlafen. Daher solltest du dein Smartphone fortan lieber im Wohnzimmer liegen lassen.

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6.) Auf die Toilette gehen

Wenn man schon einmal wach ist, kann man da nicht auch gleich auf die Toilette gehen? Bitte nur, wenn es ganz dringend ist! Denn dafür musst du dich aufrichten und das Bett verlassen, was deinen Körper in Bewegung bringt und nach und nach immer wacher macht. Zudem senkt auch das Licht im Badezimmer deinen Melatoninspiegel. Daher ist es besser, das Licht auszulassen und in ein LED-Toilettenlicht zu investieren. So findest du in der Nacht das Badezimmer, ohne deinen Melatoninspiegel zu senken.

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Nachts andauernd aufzuwachen, kann ganz schön lästig sein. Man fühlt sich am nächsten Morgen unausgeruht, gereizt und leistungsschwach. Doch wenn du dir diese 6 Verhaltensweisen abgewöhnst, dürftest du in Zukunft wieder besser einschlafen können. Falls nicht, kann es hilfreich sein, das Fenster zu öffnen und so die Zimmertemperatur zu senken oder besonders auf die eigene Atmung zu achten. Hier erfährst du, wie genau diese Atmungstechnik funktioniert.

Da Schlafmangel jedoch die Gesundheit eines Menschen negativ beeinflusst, solltest du bei langanhaltenden Durchschlafstörungen unbedingt einen Arzt aufsuchen und der Ursache auf den Grund gehen.

Quelle:

eve-lifestyle

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