8 Druckpunkte, die Schmerzen lindern und Babys entspannen

Bereits in antiken Kulturen wurden Massagen zur Therapie verschiedener Krankheiten angewendet. Durch die Behandlung des Körpergewebes werden bestimmte Druckpunkte stimuliert, die für den Energiefluss im Körper verantwortlich sind.

Gerade Babys fühlen sich in den ersten Monaten noch nicht so richtig wohl in ihrem Körper und können nicht sagen, wo es schmerzt. Aber sie lieben es, gestreichelt zu werden.

Wenn dein Baby unentwegt schreit oder nachts keinen Schlaf findet, kann eine sanfte Reflexzonenmassage der Füße Verspannungen lösen und leichte Schmerzen lindern. Sie kann z.B. beim Zahnen oder häufig auftretenden Verdauungsproblemen helfen. Deshalb ist es für Eltern wichtig, diese besonderen Druckpunkte bei Babys zu kennen, um die Massage richtig anwenden zu können. 

Bevor du mit der Massage startest, sollte der Fuß deines Babys schön warm und gut durchblutet sein. Du kannst ihm oder ihr dafür vorher z.B. ein warmes Bad einlassen.

Mit den folgenden 8 Punkten lassen sich die unterschiedlichsten Beschwerden lindern:

1.) Kopf & Zähne

Babys leiden in den ersten Wochen öfters unter Kopfschmerzen und spätestens mit den ersten Zähnchen verschlimmern sich die Schmerzen. Um nicht gleich zu Medikamenten greifen zu müssen und die Schmerzen etwas zu lindern, kannst du die Zehenspitzen deines Babys sanft massieren. 

2.) Brustkorb

Bei einer Erkältung lässt der Husten meist nicht lange auf sich warten. Um den Druck auf den Brustkorb und die Hustenbeschwerden zu mindern, massiere in kreisenden Bewegungen den oberen Teil des Fußes direkt unter den Zehen.

3.) Solarplexus

Gerade in den ersten Monaten leiden Babys häufig unter Bauchschmerzen. Ihr Magen-Darm-Trakt ist einfach noch nicht so ausgebildet wie bei Erwachsenen. Bei leichten Magenkrämpfen oder Blähungen hilft es deshalb, wenn du die Mitte des Fußes mit leichtem Druck massierst. Dieser Bereich ist mit dem Solarplexus verbunden, einem Nervengeflecht zwischen Magen und Lunge.

4.) Nasennebenhöhlen

Babys werden bis zu zehnmal im Jahr von Erkältungen geplagt, die oftmals mit Schnupfen einhergehen. Um den Druck in den Nasennebenhöhlen zu verringern und den durch die verstopfte Nase entstehenden Schmerz zu lindern, solltest du dein Baby mittig unter den Zehen massieren.

5.) Oberbauch

Um Verstopfungen, Sodbrennen oder Verdauungsstörungen zu lindern, hilft es, wenn du den Fuß deines Babys im unteren Bereich der Fußwölbung mit sanftem Druck massierst.

6.) Unterbauch

Leidet dein Baby unter Blähungen und ist der Bauch hart, massiere die Fußsohle mit sanftem Druck vorsichtig zwischen der Mitte des Fußes und der Ferse.

7.) Becken

Wachstumsschmerzen sind für Babys und Kinder besonders unangenehm. Schmerzen im Becken sind dabei ein häufiges Problem. Um diese zu lindern, kannst du sanft und in kreisenden Bewegungen die Ferse deines Kindes massieren.

8.) Atemwege

Sitzt die Erkältung doch ziemlich fest, kann es helfen, zusätzlich Druck auf den unteren Fersenrand auszuüben. So befreist du die Atemwege deines Babys auf natürlich Weise.

Die sanfte Reflexzonenmassage dient dazu, deinem Kind ein wenig Linderung zu verschaffen und es zu entspannen. Du kannst sie auch gut anwenden, wenn dein Baby schläft. Sie erhöht die Bindung zu deinem Kind und kann, richtig angewendet, wahre Wunder wirken.
Hat dein Kind allerdings dauerhaft Schmerzen oder weint es sehr oft, solltest du natürlich unbedingt einen Kinderarzt konsultieren.

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