5 Gründe, nicht mit nassen Haaren ins Bett zu gehen

Vor allem Männer und Frauen, die mit langen Haaren gesegnet sind, wissen, wie schwierig es ist, diese am Morgen vor dem Gang zur Arbeit rechtzeitig zu waschen und wieder zu trocknen. Um die Haare nicht stundenlang föhnen zu müssen, entscheiden sich die meisten dafür, ihre Kopfpracht lieber am Abend zu waschen und über Nacht vollständig trocknen zu lassen. Doch wieso das keine gute Idee ist und du das in Zukunft lieber vermeiden solltest, erfährst du in diesem Artikel.

1.) Deine Haare könnten abbrechen

In nassem Zustand quillt das Haar auf, sodass sich die schützende Schuppenschicht nicht mehr so dicht am Haarschaft befindet. So reagiert das Haar weitaus empfindlicher auf äußere Einflüsse als im trockenen Zustand. Gerade durch das ständige Hin- und Herwälzen im Bett und die andauernde Reibung am Kissen brechen nasse Haare daher deutlich schneller ab.

Split Ends

2.) Deine Haare könnten schneller fetten

Da man in der Nacht permanent auf den nassen Haaren liegt, bleibt die Feuchtigkeit länger in ihnen, sodass es letztendlich viel länger dauert, bis sie vollständig getrocknet sind. Durch diesen Feuchtigkeitsstau wird zudem eine übermäßige Talgproduktion angeregt, die dafür sorgt, dass die Haare bereits am nächsten Morgen wieder fettig sind, obwohl sie erst am Abend zuvor gewaschen wurden.

Wet head

3.) Du könntest morgens länger fürs Frisieren brauchen

Nasse Haare sind besonders leicht verformbar. Dadurch werden die Haare auf der Seite, auf der du in der Nacht schläfst, plattgedrückt, und die Haare, die sich auf der anderen Seite befinden, stehen ab. Kurz gesagt: Deine Haare machen einfach das, was sie wollen. Und um diese zerzauste Mähne am nächsten Morgen erfolgreich (wenn überhaupt) zu bändigen, musst du auf jeden Fall mehr Zeit einplanen als sonst.

Simon has a bad hair day

4.) Du könntest Kopf- und Nackenschmerzen bekommen

Die in den Haaren festgehaltene Feuchtigkeit führt in der Nacht dazu, dass sich zwangsläufig auch die Körpertemperatur verändert und so die Durchblutung auf der Kopfhaut beeinträchtigt wird. Dadurch kommt es nicht selten zu nächtlichen Kopfschmerzen. Auch Nackenschmerzen können entstehen, wenn sich die Nackenmuskulatur durch die von den Haaren ausströmende Kälte verspannt.

Day 4 - Waking Up

5.) Du könntest dich erkälten

Durch das bloße Mit-nassen-Haaren-ins-Bett-Gehen erkältet man sich zwar nicht gleich; wenn jedoch zusätzlich das Fenster offen steht, kann die kalte Luft von draußen gemeinsam mit der verdunstenden Feuchtigkeit auf deiner Kopfhaut dazu führen, dass du in der Nacht frierst und dein Immunsystem zunehmend geschwächt wird – was es letztendlich anfälliger für Infekte macht.

Very sick

Hin und wieder mal mit nassen Haaren ins Bett zu gehen, ist natürlich kein Weltuntergang. Allerdings sollte man das seiner Gesundheit und seiner Haarpracht zuliebe nicht zur Gewohnheit werden lassen. Es empfiehlt sich daher, die Haare vor dem Zubettgehen entweder an der Luft trocknen zu lassen oder mit einem Föhn nachzuhelfen.

Übrigens: Welche 7 typischen Fehler du beim Haarewaschen besser vermeiden solltest, um deine Haare nicht unnötig zu schädigen, erfährst du in diesem Artikel.

Quelle:

maedchen ,

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