Wassereinlagerung mit einfach aber effektiven Tipps lindern.

Der Sommer ist da und die Temperaturen steigen. Höchste Zeit sich seine Badesachen zu schnappen und an den See zu fahren. Einige Menschen können bei der Hitze allerdings nicht so sorglos durch den Alltag gehen, denn sie haben große Schmerzen in den Beinen und fühlen sich insgesamt unwohl.

Wassereinlagerungen treten besonders im Sommer verstärkt auf. Bei hohen Temperaturen sind Menschen viel häufiger von Ödemen – so der Fachausdruck – betroffen. Wie diese unangenehmen Schwellungen an Beinen und Armen entstehen und wie man sie lindern kann, zeigt der folgende Artikel.

 
 
 
 
 
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Wie entstehen Ödeme?

Ödeme entstehen, wenn Wasser aus dem Lymphsystem oder aus den Blutgefäßen austritt und in das umliegende Gewebe fließt. Dort staut es sich an und wird als Schwellung am Körper sichtbar. Die Gliedmaßen, aber auch das Gesicht und der Bauch, können daraufhin schwer und dick werden.

Indem du mit einem Finger auf die betroffene Stelle drückst, kannst du testen, ob es sich bei der Schwellung um ein Ödem handelt: Bleibt eine Delle in der Haut zurück, die sich nur langsam wieder strafft, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Wassereinlagerung.

 
 
 
 
 
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Die Ursachen für Ödeme sind sehr individuell. Frauen sind zumeist in Zeiten hormoneller Umstellung – wie Schwangerschaft, Menopause oder vor der Menstruation – davon betroffen. Zudem können langes Sitzen, Hitze und Medikamente, wie Antidepressiva und Entzündungshemmer, Wassereinlagerungen begünstigen.

Ein hoher Salzkonsum und Insektenstiche gehören jedoch zu den häufigsten Auslösern von Ödemen.

Was kann man dagegen tun?

Um der Einlagerung von Wasser im Gewebe entgegenzuwirken, ist es ganz wichtig, seine Ernährung auf die Bedürfnisse des Körpers einzustellen. Aber auch von außen kann man die Heilung unterstützen:

 
 
 
 
 
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1.) Der SOS-Tipp

Merkt man, dass sich Wasser in den Beinen sammelt, sollte man diese sofort hochlegen, damit die Flüssigkeit aus dem Gewebe abfließen kann. Auch kalte Fußbäder und Kühlpacks helfen dabei, die Schwellung zu reduzieren, da sich das Gewebe bei Kälte zusammenzieht.

2.) Kalium einnehmen

Salz und Alkohol blockieren die „Arbeit“ des Minerals Kalium. Dieses reguliert jedoch den Wasserhaushalt im Körper. Daher sollte man auf alkoholische Getränke und sehr salzhaltige Speisen verzichten und stattdessen lieber auf gesunde Alternativen zurückgreifen. Bananen, Kartoffeln oder Avocados helfen zum Beispiel gut, den Kaliumbedarf zu decken. 

Pixabay

3.) Viel trinken

Es hört sich im ersten Moment etwas eigenartig an, aber viel Wasser und ungesüßten Tee zu trinken, kann Ödeme lindern. Denn der Körper reagiert nicht selten aufgrund von Wassermangel mit der Einlagerung. Mit einer genügenden Flüssigkeitszufuhr beugt man Schwellungen vor oder lässt sie abklingen.

Tipp: Kräutertees, die einen harntreibenden Effekt haben, eigenen sich sehr gut zur Behandlung von Wassereinlagerungen. Dazu zählen beispielsweise Brennessel-, Pfefferminz- oder grüner Tee.

4.) Lein- oder Koriandersamen

Koriandersamen fördern die Durchblutung und helfen dabei, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Dafür zweimal täglich 1 Esslöffel der Samen in etwas Wasser geben und gemeinsam aufkochen. Danach den Koriander sieben und das Wasser trinken. Ebenso wirken auch Leinsamen, die man ganz einfach in sein Müsli geben kann, um von den positiven Eigenschaften zu profitieren.

 
 
 
 
 
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Diese einfachen, aber effektiven Tipps sorgen dafür, dass du bald wieder das Wetter genießen kannst. Weitere Informationen zum Thema „Wassereinlagerungen“ findest du in diesem Artikel. Sollten die Beschwerden nach einer Woche nicht abgeklungen sein oder du dir unsicher sein, ob tatsächlich eine Wassereinlagerung vorliegt, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

Quelle:

gofeminin

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