14 Dinge, für die sich viele schämen

Hinter verschlossenen Türen tut manch einer von uns Dinge, die er öffentlich niemals zugeben würde. Der Fakt, dass diese Angewohnheiten in Wahrheit total normal und weit verbreitet sind, wird sogar unter Freunden oftmals verschwiegen. In-der-Nase-Bohren oder Pupsen sind, genauso wie die nachfolgenden Beispiele, ganz natürliche Dinge, die jedoch in unserer Gesellschaft noch oft mit einem Tabu belegt sind.

Um dieser Tabuisierung entgegenzuwirken, zeigt der folgende Artikel, dass einem (fast) nichts peinlich sein muss. Außerdem erklärt er, welches „Ritual“ sogar gut für die Gesundheit sein kann und welches du lieber anders gestalten solltest.

1.) Kleidung nochmal tragen

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Wer kennt es nicht: Man mag ein bestimmtes Kleidungsstück so gerne, dass man es am liebsten jeden Tag tragen würde. Bevor man jedoch in „Runde zwei“ geht, kontrolliert man das Teil auf Flecken und riecht daran. Ist kein Schweißgeruch zu bemerken, wird das Stück noch einmal angezogen.

Tipp: Das Lieblingskleidungsstück kann getrost zweimal hintereinander getragen werden, ohne vorher gewaschen zu werden. Jedoch gibt es dabei einige Dinge zu beachten. Zum einen sollte man sich mit der getragenen Kleidung nicht ins Bett legen, denn so können sich Schmutzpartikel, die im Laufe des Tages auf den Stoff gelangt sind, auch auf der Bettwäsche und folglich auch auf der Haut ausbreiten. Unterwäsche und Socken hingegen solltest du unbedingt jeden Tag wechseln.

2.) Unterwäsche mit Löchern tragen

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Rutintila 💒🅰️🐘 (@ruth_prieto_new) am

Aufgrund von normalem Verschleiß kommt es dazu, dass sogar die hochwertigste Unterwäsche irgendwann kaputtgeht. Ein paar Löcher im Schlüpfer sind für viele Menschen aber noch lange kein Grund, diesen gleich wegzuwerfen.

Lob: Das ist auch gar nicht schlimm, denn erstens sieht im Alltag niemand die Unterwäsche und es ist ohnehin nur wichtig, dass man sich darin wohlfühlt. Zweitens schont man die Umwelt und den Geldbeutel, wenn man nicht jeden Monat neue Unterwäsche oder Socken kauft.

3.) Auf den Lippen kauen

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Trockene Lippen, die nicht mal der beste Lippenbalsam mehr weich bekommt? Da hilft nach Ansicht vieler Menschen nur noch, die kleinen abstehenden Hautfetzen mit den Zähnen oder Fingern zu entfernen.

Tipp: Generell ist es gut, wenn man abgestorbene Haut abträgt. Zu beißen oder zu reißen ist aber leider die falsche Methode. Mit einem Lippenpeeling kann man die unerwünschte Haut auf milde Weise entfernen, ohne die gesunde Haut dabei zu verletzen.

4.) Abgesplitterten Nagellack abkratzen

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Wenn sich der Nagellack vom ersten Fingernagel zu lösen beginnt, gibt es für einige Menschen kein Halten mehr und sie fangen an, auch von allen anderen Fingernägeln den Lack abzukratzen; sei es aus Nervosität oder einfach nur aus Langeweile.

Tipp: Was für viele normal ist, ist leider nicht gut für die Struktur des Finger- und Fußnagels. Denn beim Abkratzen des Lacks kann es passieren, dass man auch eine Schicht des Nagels mit abträgt und diesen somit instabil macht. Am besten greift man, sobald man zu Hause ist, zum Nagellackentferner, um den übrigen Nagellack wegzubekommen.

5.) Haare nicht täglich waschen

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Keine Zeit und keine Lust auf Haarewaschen? Damit ist man ganz sicher nicht allein. Schließlich hat man nach Feierabend Besseres zu tun, als sich auf seine Haarpflege zu konzentrieren. So passiert es im Stress auch mal, dass man die Haare zwei bis drei Tage lang nicht wäscht.

Lob: Dies ist laut Dermatologen aber sogar gut für Haare und Kopfhaut. Das Fett, welches die Kopfhaut in die Haare abgibt, macht diese glänzend und sorgt dafür, dass keine Schuppen entstehen und die Haut nicht austrocknet. Man kann also gerne öfter mal die Haarwäsche ausfallen lassen.

6.) Denselben BH tagelang tragen

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Frauen besitzen zwar durchschnittlich 11 BHs, von denen in den meisten Fällen aber nur die zwei bis drei liebsten auch getragen werden. Es kommt also vor, dass der beste Büstenhalter eine Woche getragen wird, bevor er in die Wäsche wandert. Schließlich möchte oder sollte man das fragile Kleidungsstück nicht nach jedem Tragen einem Schleudergang aussetzen.

Tipp: Dass häufiges Tragen aber die Form und Stützkraft des BHs verschlechtern kann, erklärt die britische Textilexpertin Candence Etafo: „Es ist besser, wenn man den BH nach jedem Tragen wechselt und ihn spätestens nach dem dritten Mal wäscht.“ Man rotiert also mit seinen liebsten Stücken.

7.) Vor dem Schlafen nicht abschminken

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Nach einem langen Tag oder einer durchtanzten Nacht will man einfach nur ins Bett und schlafen. Gerade so schafft man es noch, die Zähne zu putzen, aber das Abschminken spart man sich, um sich so schnell wie möglich in die Kissen sinken zu lassen.

Tipp: Dies ist nur allzu verständlich, sollte aber nicht regelmäßig passieren. Eine tägliche Hautpflege ist das A und O, um sich vor Pickeln und anderen Entzündungen zu schützen. Die Haut kann unter Make-up nicht richtig atmen und trocknet aus, wenn sie keine Feuchtigkeit in Form einer Creme erhält. Deshalb sollte das Nicht-Abschminken eine seltene Ausnahme bleiben.

8.) Schmutz unter den Nägeln entfernen

Chipped Nail Polish

Man entdeckt Schmutz unter den Finger- oder Fußnägeln und kann nicht mehr an sich halten. Dann pult und pult man, bis der Dreck entfernt ist.

Lob: Anders als mit dem Abkratzen des Nagellacks tut man seinem Körper jedoch damit etwas Gutes. Schmutz unter den Nägeln kann nämlich Entzündungen hervorrufen, die sich im schlimmsten Fall wiederum ins umliegende Gewebe ausbreiten. Daher sollte man die Nägel sogar regelmäßig saubermachen.

9.) Eine Pinzette für alle Körperhaare verwenden

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Wozu braucht man mehrere Werkzeuge, wenn man sich mit einem einzigen behelfen kann, fragen sich viele. Schließlich kann man doch Augenbrauen, Achselhaare oder eingewachsene Härchen im Intimbereich alle mit ein und derselben Pinzette zupfen, oder? Generell ist dagegen nichts einzuwenden, jedoch sollte man auf eine gewisse Hygiene achten.

Tipp: Nach der Benutzung der Pinzette sollte man diese mit heißem Wasser abwaschen und im besten Fall mit einem Desinfektionsmittel besprühen. So verhindert man, dass beispielsweise Bakterien aus dem Intimbereich im Gesicht verteilt werden und dort Unreinheiten verursachen.

10.) Schlüpfer aus den Pobacken holen

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Es sieht wirklich doof aus, wenn man sich zwischen die Pobacken greift und versucht, die verrutschte Unterhose zurechtzurücken. In einem unbeobachteten Moment sollte man dies aber auf jeden Fall tun, denn nicht nur das Gefühl des eingeklemmten Schlüpfers ist unangenehm, sondern auch die Folgen sind unschön.

Lob: Denn Bakterien aus dem Analbereich gelangen so in den Urinal- und Vaginalbereich und können Infektionen wie Blasenentzündungen auslösen. Daher raten Ärzte auch von Unterhosen in Tanga-Form ab.

11.) Ohrenschmalz betrachten

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Wer liebt es nicht – das befriedigende Gefühl, mit einem Wattestäbchen das Ohr zu säubern und an juckenden Stellen zu kratzen? Vollends zufrieden ist man, wenn man beim Betrachten des Ohrenstäbchens eine ganze Menge Sekret entdeckt.

Tipp: Allzu oft sollte man seine Ohren jedoch nicht säubern, schließlich sorgt der Ohrenschmalz dafür, dass Bakterien nicht in den Körper eindringen können. Wenn man es jedoch tut, kann man immerhin an der Farbe des Ohrenschmalzes erkennen, wie es um die eigene Gesundheit bestellt ist.

12.) Gedankenverloren die Beinhaare streicheln

Hairy legs

Man liegt abends auf der Couch, schaut eine Serie oder liest ein spannendes Buch. Dabei kommt es nicht selten vor, dass man gedankenverloren über seine Beine streicht. Man genießt das Gefühl, mit den Händen über die feinen Haare an den Beinen zu streichen – es hat fast etwas Meditatives.

Lob: Schämen muss man sich dafür weder als Mann noch als Frau. Körperbehaarung ist etwas ganz Normales und das Entfernen oder eben Nicht-Entfernen sollte jedem selbst überlassen sein.

13.) Katzenwäsche statt Dusche

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von J U L I A (@jules_y00) am

Nicht immer hat man Zeit oder Lust, sich (morgens) zu duschen. Aus diesem Grund greifen viele Menschen zu einem feuchten Lappen, um sich zu waschen. Dies ist auch nicht verwerflich, schließlich ist zu häufiges Duschen nicht gut für die Beschaffenheit der Haut, da (heißes) Wasser die Epidermis (die oberste Hautschicht) austrocknet.

Lob: Es ist also sogar besser, regelmäßig nur den Intimbereich und die Achseln mit einem Lappen zu waschen, um die Haut zu schonen. Nach einer Sporteinheit sollte man jedoch immer duschen, damit der Schweiß nicht auf der Haut verbleibt und sich so Erreger ausbreiten können.

14.) Unterwäsche mit Blutspuren tragen

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Mindestens eine der sogenannten Periodenhöschen hat jede Frau im Schrank liegen. Dabei handelt es sich um eine nicht allzu schöne, aber sehr gemütliche Unterhose, die während der Periode getragen wird. Diese weist nicht selten Spuren vergangener Blutungen auf.

Lob: Dies ist zwar optisch nicht schön, hat aber keinerlei Einfluss auf deine Gesundheit. Sobald der Fleck eingetrocknet ist und du die Unterhose nach dem Tragen gewaschen hast, sind keine gefährlichen Keime mehr vorhanden. 

Fest steht, dass man sich für seine Angewohnheiten nicht schämen muss. Dennoch sollte einem bewusst sein, dass die ein oder andere Angewohnheit nicht die gesündeste ist. Tabuisiert werden sollte sie dennoch nicht! Wie viele dieser Dinge hast du schon einmal heimlich gemacht? Oder tust du das ein oder andere sogar regelmäßig?

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