12 Merkmale von Menschen mit roten Haaren

Menschen mit roten Haaren wurde oftmals eine mysteriöse Aura nachgesagt. Im Mittelalter hielt man sie vielfach für Hexen, sodass sie von der Gesellschaft gemieden oder gar gejagt wurden. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei – ganz im Gegenteil: Rothaarigen kommt mittlerweile eher Bewunderung zuteil.

Nicht selten färben sich vor allem Frauen ihre Haare in den verschiedensten Rottönen. Sie können freilich mit den Besonderheiten der „echten“ Rothaarigen nicht mithalten. Der folgende Artikel stellt 12 besondere Merkmale und Kuriositäten rothaariger Menschen vor, die sie von den Trägern anderer Haarfarben unterscheiden.

pin1

1.) Sie werden häufiger von Bienen attackiert.

Menschen mit roten Haaren werden häufiger von Bienen gestochen. In den roten Haaren glauben die Bienen einen Räuber zu erkennen und fühlen sich bedroht. Um den vermeintlichen Feind abzuwehren, stechen sie zu.

2.) Sie sind häufig Linkshänder.

Laut einer Studie der Karl-Franzens-Universität in Graz ist die Wahrscheinlichkeit bei rothaarigen Menschen, Linkshänder zu sein, höher als bei Menschen mit einer anderen Haarfarbe. Genau wie die rote Haarfarbe an sich ist dies ein rezessiv vererbbares Merkmal. Es muss also von beiden Elternteilen an das Kind weitergegeben werden.

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Kristine Freimane (@kristinefreimane_kf) am

3.) Sie frieren schneller.

Das Gen MC1R, welches die Haare rot färbt, sorgt auch dafür, dass rothaarige Menschen kälteempfindlicher sind als andere. Forscher gehen davon aus, dass MC1R ein temperaturregelndes Gen im Körper beeinflusst und daher betroffene Menschen ein anderes Gefühl für Temperaturen besitzen.

4.) Im Vereinigten Königreich wohnen die meisten Menschen mit roten Haaren.

Nur etwa 1–2 Prozent der Weltbevölkerung sind mit naturrotem Haar gesegnet. Zwanzig bis 30 Prozent von ihnen leben in den Ländern des Vereinigten Königreichs. Forscher sind mittlerweile der Auffassung, dass die Vorfahren mit dem mutierten Gen ursprünglich aus dem Südwesten Norwegens stammen.

pin2

5.) Sie sind vom Aussterben bedroht.

Wie bereits erwähnt, besitzen nur 70–140 Millionen Menschen weltweit das besagte Gen. Bedingt durch die rezessiven Allele dieses mutierten Gens, werden immer weniger Kinder mit roten Haaren geboren. Schließlich heiraten Menschen mit roten Haaren ja nicht nur andere Rothaarige.

6.) Sie haben weniger Haare.

Obwohl rotes Haar meistens sehr dick wirkt, liegt die Zahl der einzelnen Strähnen pro Kopf bei nur rund 90.000. Zum Vergleich: Brünette Menschen haben durchschnittlich 110.000 und blonde sogar 150.000 Einzelsträhnen auf ihrem Kopf.

crying-1315546

7.) Sie haben eine niedrige Schmerzgrenze.

Nicht nur frieren Rotschöpfe schneller, sie haben auch eine niedrige Schmerzgrenze. Natürlich ist das Schmerzempfinden von Menschen in den meisten Fällen sehr individuell. Medizinisch gesehen gibt es bei Rothaarigen jedoch etwas zu beachten. So muss bei einer Operation, die eine Narkose erfordert, der Anästhesist rothaarigen Patienten in der Mehrzahl der Fälle eine etwa 19 Prozent höhere Dosierung des jeweiligen Mittels verabreichen. Das mutierte Gen sorgt nämlich dafür, dass das Narkosemittel nicht vollständig aufgenommen werden kann.

8.) Rothaarige Männer erkranken seltener an Prostatakrebs.

Laut einer Studie ist das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, mit nur 5 Prozent bei rothaarigen Männern geringer als bei Männern mit einer anderen Haarfarbe. Dennoch müssen Rotschöpfe aufpassen, denn durch ihre helle Haut sind sie andererseits anfälliger für Hautkrebs, weil bei ihnen die Hautzellen schneller mutieren als bei einer dunkelhaarigen Person.

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Dr. Nick 🦷 (@dr.nickc) am

9.) Sie haben mehr Angst vor dem Zahnarzt.

Das höhere Schmerzempfinden ist höchstwahrscheinlich auch der Grund dafür, wieso Rothaarige nicht gerne zum Zahnarzt gehen. Niemand findet diese Besuche angenehmen, aber rothaarige Menschen haben nachweisbar mehr Angst davor.

10.) Es gibt eigene Feiertage für Rothaarige.

Anders als im Mittelalter, als rothaarige Menschen verfolgt und ausgegrenzt wurden, widmen heutzutage viele Länder diesen Menschen eigene Feiertage. In Deutschland und den USA feiert man beispielsweise am 26. Mai den „Tag der Rothaarigen“.

pin3

11.) Es gibt einige Menschen, die Angst vor Rotschöpfen haben.

Es ist unklar, was die Angst vor Rothaarigen, die sogenannte Gingerphobia, auslöst. Wahrscheinlich ist, dass sie auf Vorurteilen und Mythen beruht. So behaupten einige Menschen, dass Rotschöpfe keine Seele hätten und man ihnen nicht in die Augen schauen dürfe. Diese Aussagen entbehren natürlich jeglicher Logik und sollten auf keinen Fall geglaubt oder verbreitet werden.

12.) Sie können mehr Vitamin D produzieren.

Auf der einen Seite sind Rothaarige sehr blass und besonders anfällig für Sonnenbrand. Auf der anderen Seite hilft die helle Haut ihnen aber auch, das Sonnenlicht zu absorbieren und dadurch mehr Vitamin D als andere Menschen zu produzieren. Dieses braucht der menschliche Körper vor allem zum Erhalt der Knochen und zur Stärkung des Immunsystems.

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von ladylux (@ladylux4) am

Welches dieser teils kuriosen Merkmale hat dich am meisten überrascht? Kamen dir einige dieser Dinge vielleicht bekannt vor?

Diese Webseite ist weder dazu gedacht noch geeignet, professionelle Beratungen, Untersuchungen, Behandlungen, Diagnosen, etc. durch Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten, Heilpraktiker und/oder andere medizinische Fachleute zu ersetzen, zu ergänzen oder zu widerlegen. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen.

Kommentare

Auch interessant