10 Ratschläge, die werdende Mütter nerven.

Eine Schwangerschaft bedeutet in den meisten Fällen große Freude und Aufregung bei den werdenden Eltern, deren Familien und Freunden. Sobald man seine Schwangerschaft verkündet hat, lassen aber auch die gut gemeinten Ratschläge nicht lange auf sich warten.

Plötzlich hat jeder eine Meinung zu dem Thema und möchte sie dir mitteilen. Was in den meisten Fällen lieb gemeint ist, kann die Schwangere aber reichlich nerven und unter Druck setzen. Wir haben in diesem Artikel die 10 häufigsten Kommentare zur Schwangerschaft gesammelt und geben dir Tipps, wie du sie versiert kontern kannst.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Meritxell (@mamainfertilblog) am

1.) „Weißt du schon, wie lange du in Elternzeit sein wirst?“

Diese Frage kannst du nur falsch beantworten, denn nimmst du „zu kurz“ Elternzeit, giltst du als Rabenmutter, bist du wiederum zu lange weg, schadet es angeblich deiner Karriere.

Tipp: Am besten äußerst du dich gar nicht und beendest das Thema mit einem einfach: „Das weiß ich noch nicht.“

2.) „Wow, man sieht ja schon richtig was!“ Oder: „Also für den x. Monat ist das aber ein kleiner Bauch.“

Es ist immer unangebracht, die Größe des Bauchs einer Schwangeren anzusprechen. Schließlich ist jeder Körper anders und zudem weiß man nicht, wie sensibel die Person darauf reagiert.

Tipp: Nimm die Aussage nicht persönlich und kontere mit einem: „Jeder Körper ist eben anders.“

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Miss Sunley ✨ (@miss_adelex) am

3.) „In der Schwangerschaft spielen die Hormone wirklich verrückt.“

Ist es nicht die Periode, wieso eine Frau „zickig“ ist, dann muss es an der Schwangerschaft liegen. Es kommt viel zu oft vor, dass die Hormone dafür verantwortlich gemacht werden, sobald eine Frau ihre Meinung sagt oder ihre „Stimme erhebt“.

Tipp: Selbst wenn die Hormone hinter deinen Stimmungsschwankungen stecken, muss dies nicht kommentiert werden. Wie wäre es mit der Antwort: „Kein Wunder, bei der Arbeit, die mein wundervoller Körper zurzeit leistet.“

4.) „Schlaf dich nochmal richtig aus, nach der Geburt hat das ein Ende.“

Diesen Satz hören wahrscheinlich alle Paare, die ein Kind erwarten. Natürlich sollte jedem bewusst sein, dass einem die Betreuung eines Babys vor allem anfänglich den Schlaf rauben kann, jedoch ist dies in den meisten Fällen zeitlich begrenzt.

Tipp: „Das Lächeln meines Kindes entlohnt mich dafür.“ Dieser Spruch gibt dem Gegenüber kein Potenzial mehr, um noch weiter unangebracht zu kommentieren.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Stephanie (@snuff1006) am

5.) „Freust du dich auf das Baby?“

Natürlich gibt es Mütter, die ungewollt schwanger geworden sind. Aber auch diese freuen sich nach dem ersten Schreck auf das Kind. Aus diesem Grund ist diese Frage völlig sinnlos und unangemessen.

Tipp: Ein kurzes „natürlich“ und ein schneller Themenwechsel ist die beste Entgegnung auf diese Frage.

6.) „Also meine Geburt war ja …“

Besonders anstrengend kann es werden, wenn Frauen, die bereits Mütter sind, dir ihre eigenen Erfahrungen bei der Geburt mitteilen möchten. Wenn du selbst darum bittest, ist dies natürlich eine schöne Geste. Ungefragt ist das aber eher hinderlich, da dies auf eine unerfahrene Frau auch vermeidbaren Druck ausüben kann.

Tipp: In diesem Fall sollte man den Rat einer Hebamme beherzigen und einfach nicht hinhören. Denn meistens werden nur die spannenden und „dramatischen“ Geschichten erzählt, obwohl es viel häufiger vorkommt, dass alles glattgeht.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von EG Photography (@_.eg._photography) am

7.) „Darf ich mal anfassen?“

Leider denken viele Menschen, dass eine Frau öffentliches Gut wird, sobald man bei ihr einen Babybauch sieht. Dann wird dieser einfach angefasst und beurteilt. Einige Menschen fragen vorher, jedoch liegen ihre Hände in den meisten Fällen noch vor der Antwort auf dem Bauch.

Tipp: Wehre dich dagegen und dreh dich von der Person weg! Wenn sie bereits den Bauch angefasst hat, erkläre ihr, dass es unangebracht ist und du ihr schließlich auch nicht einfach an den Bauch fassen würdest.

8.) „Nach der Geburt wirst du von Bikini auf Badeanzug umsteigen müssen.“

Natürlich wird der Körper Spuren von der Belastung einer Schwangerschaft davontragen, aber was ist daran schlimm? Wer vor der Geburt Sport getrieben hat, kann es auch danach wieder tun, und auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist dies vollkommen in Ordnung.

Tipp: Trage das, worin du dich am wohlsten fühlst, und lass dich von solchen Kommentaren nicht verunsichern. Denn jeder Körper ist anders und jeder Körper ist schön.

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von mgtrobert (@mgtrobert) am

9.) „Genießt eure Zweisamkeit, denn das ist bald vorbei.“

Jedem Elternpaar ist klar, dass sich ihre Welt in der ersten Zeit nach der Geburt vornehmlich um das kleine Wunder drehen wird. Jedoch heißt das nicht, dass man kein Liebespaar mehr sein kann.

Tipp: Lass dich von dieser Aussage nicht verrückt machen. Erstens hebt ein gemeinsames Kind die Beziehung auf eine ganz andere Stufe und zweitens passen Oma, Opa oder Freunde gerne für ein paar Stunden auf das Kind auf, wenn Mama und Papa Zeit für sich brauchen.

10.) „Eine Freundin von mir hat noch kurz vor der Geburt Sport gemacht.“

Es gibt immer wieder diese Geschichten von „Supermüttern“, denen in der Schwangerschaft alles ganz leicht von der Hand geht. Das ist auch sehr schön für sie, jedoch sieht es bei vielen Frauen völlig anders aus. Diese werden durch solche Aussagen unnötig verunsichert und machen sich Vorwürfe, wenn sie weniger schaffen.

Tipp: Höre auf deinen Körper und sage dir selbst, dass es okay ist, erschöpft zu sein und auch mal den ganzen Tag auf dem Sofa zu verbringen!

Magan, maganing

In den meisten Fällen ist den mitteilungsbedürftigen Menschen gar nicht bewusst, wie verletzend oder verunsichernd ihre Sprüche sind. Daher sollte man versuchen, diese nicht persönlich zu nehmen. Jeder Körper und auch jede Schwangerschaft ist anders.

Quelle:

wunderweib

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