Mit diesen Beschwerden haben einige Frauen in ihrer Schwangerschaft zu kämpfen.

Eine Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, vor allem für eine Frau, die ihr erstes Kind erwartet. Neben der Vorfreude auf das Kind, das in ihr heranwächst, wachsen auch die Sorgen, wenn sich der Körper auf unerklärliche Weise verändert.

Babybauch SSW 32

Neben den bekannten Leiden wie Übelkeit und Wadenkrämpfen können während der Schwangerschaft auch weniger häufige Nebenwirkungen auftreten. Diese geben in den meisten Fällen keinen Anlass zur Sorge, können aber verunsichern und irritieren. Die folgende Übersicht klärt über einige dieser wenig bekannten Schwangerschaftsbeschwerden auf.

1.) Schwangerschaftslippe

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Während einer Schwangerschaft wächst nicht nur der Bauch der Frau, sondern auch ein anderer Körperteil kann anschwellen. Durch die Zunahme an Schwangerschaftshormonen wird bei einigen Frauen auch der Mund größer. Der Körper macht sozusagen auf natürliche Weise Schönheitschirurgen Konkurrenz. Jedoch ist diese natürliche „Lippenvergrößerung“ nur von begrenzter Dauer. Denn spätestens sechs Monate nach der Geburt des Kindes sind die Lippen wieder auf ihre normale Größe geschrumpft.

2.) Vergesslichkeit

 
 
 
 
 
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Vor einigen Jahren wurde von Wissenschaftlern der Begriff der „Schwangerschaftsdemenz“ geprägt. Denn Frauen, die in anderen Umständen sind, sind erwiesenermaßen vergesslicher und mit ihren Gedanken weniger fokussiert. Für Betroffene ist es schwierig, sich Informationen zu merken oder verlegte Dinge wiederzufinden. Nach der Niederkunft erholt sich das Gehirn und frau kann wieder klarer denken. Während der Schwangerschaft kann sie sich mit Notizzetteln oder anderen Erinnerungen aushelfen.

3.) Hämorrhoiden

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Als sei Inkontinenz aufgrund des Drucks durch das Baby auf die Blase nicht schon unangenehm genug, leiden manche Frauen in der Schwangerschaft auch noch an Hämorrhoiden. Diese werden durch eine schwache Beckenbodenmuskulatur begünstigt und sind das Ergebnis von Verstopfungen. Diese resultieren wiederum vor allem aus mangelnder Bewegung während der Schwangerschaft. Um diesen schmerzhaften Gefäßpolstern vorzubeugen, sind regelmäßige Spaziergänge und Übungen für den Beckenboden empfohlen.

4.) Trockene Augen und Sehstörungen

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Janine Jonas (@janinejonas.blondie) am

Von der hormonellen Umstellung im Körper einer schwangeren Frau können auch die Tränendrüsen der Augen betroffen sein. Trockene und juckende Augen können das Ergebnis nicht ausreichend produzierter Tränenflüssigkeit sein. Außerdem kann es in diesem Zusammenhang auch zu einer verminderten Sehkraft kommen. Nach der Geburt pendelt sich diese aber wieder auf Normalmaß ein, sodass man keine neue Brille braucht.

Sieht man häufig verschwommen und blitzt es vor den Augen, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. In diesem Fall könnte nämlich eine Präeklampsie, auch Schwangerschaftsvergiftung genannt, vorliegen, welche für Mutter und Kind lebensbedrohlich sein kann.

5.) Nasenbluten

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Rossella Nonna (@agathablack212) am

Was in den Augen an Feuchtigkeit fehlt, gibt es in den Schleimhäuten im Überfluss. Denn in der Schwangerschaft werden diese besser durchblutet und reagieren daher empfindlicher auf äußere Reize. So kann bereits kräftiges Naseputzen oder Niesen zu Nasenbluten führen. Dieses ist nicht gefährlich und kann mit einem kalten Lappen im Nacken gestoppt werden. Um Blutungen vorzubeugen, können Nasenöl und Spülungen helfen. Dauern solche Blutungen länger als 20 Minuten oder treten sie sehr häufig auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Diese Beschwerden können einem im ersten Moment Angst machen, sind aber in den meisten Fällen ganz normale Reaktionen des Körpers auf die Schwangerschaft. Im Zweifelsfall sollten solche körperlichen Veränderungen aber immer mit einem Arzt abgeklärt werden.

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