5 Tricks, die dir beim Einschlafen helfen

Ausreichend zu schlafen, ist unglaublich wichtig für den Körper. Denn Schlaf hilft nicht nur dabei, sich gut und erholt zu fühlen, sondern sorgt auch dafür, dass unser Organismus richtig arbeiten kann.  

In unserer heutigen, oft sehr stressigen Gesellschaft fällt es jedoch immer mehr Menschen zunehmend schwer, ohne Probleme ein- und auch durchzuschlafen. Quälende Fragen halten das Gehirn auf Trab und hindern es so am Eintritt in die erholsame Welt der Träume.

Doch schlechter oder nicht genug Schlaf wirkt sich negativ auf den Körper und vor allem das Gehirn aus. Die Leistungsfähigkeit wird vermindert, es kommt zu Problemen beim Lernen und sowohl das Gedächtnis als auch die Stimmung leiden unter dem Schlafmangel.

Wenn du das qualvolle Herumwälzen jeden Abend leid bist, werden dir die folgenden 5 einfachen Tricks sofort beim Einschlafen helfen.

1.) Wende die 4-7-8-Methode an.

Das Konzept dieser Methode orientiert sich an der Yoga-Lehre. Dabei ist sie denkbar einfach und funktioniert nur durch Atemübungen. Weil der Sauerstoffvorrat im Blut steigt, der Puls sinkt und dadurch die Entspannung schnell einsetzt, schläfst du innerhalb von wenigen Sekunden ein. Dafür solltest du die Methode aber über einen längeren Zeitraum regelmäßig üben und wiederholen. So gewöhnt sich dein Körper daran und bereits nach wenigen Wochen steht einer geruhsamen Nacht nichts mehr im Wege.

So geht es:

1. Platziere deine Zunge oben am Gaumen hinter deinen Zähnen und lasse sie dort über die gesamte Dauer der Übung.

2. Schließe deinen Mund, atme durch die Nase ein und zähle dabei bis 4.

3. Dann hältst du deinen Atem an und zählst bis 7.

4. Atme danach wieder durch deinen Mund aus, während du bis 8 zählst. (Denke aber daran, dass deine Zunge hinter deinen Zähnen am oberen Gaumen bleibt.)

5. Wiederhole diese Übung zunächst 4 Mal – sowohl vor dem Einschlafen als auch morgens.

Nach ungefähr 8 Wochen kannst du sie auf 8 Zyklen erhöhen. Diese Methode hilft auch in stressigen Situationen oder bei Angstzuständen.

2.) Schalte alle elektronischen Geräte aus.

Spät abends noch elektronische Geräte wie Tablets, das Handy oder den Fernseher zu benutzen, ist schlecht für deinen Schlaf. Das blaulastige Licht der Bildschirme führt dazu, dass du schlechter einschläfst und auch Probleme hast, durchzuschlafen. Schalte deshalb 2 Stunden, bevor du schlafen gehst, alle elektronischen Geräte aus, und sorge somit für eine ruhigere Atmosphäre, die frei von Ablenkungen ist. Es wird dir so viel leichter fallen, einzuschlafen.

3.) Senke die Raumtemperatur.

Während du schläfst, sinkt deine Körpertemperatur. In einem zu warmen Raum kann es dir deshalb schwerfallen, ein- bzw. durchzuschlafen. Um deinen Körper ein wenig auszutricksen und ihm zu signalisieren, dass es Schlafenszeit ist, solltest du ungefähr 1 Stunde vor dem Zubettgehen ein warmes Bad nehmen. Wenn sich dein Körper danach wieder abkühlt, signalisiert dies deinem Gehirn, dass es Zeit fürs Bett ist. 

4.) Werde wieder zum Höhlenmenschen.

Licht beeinflusst auch heute noch maßgeblich die innere Uhr des Menschen und reguliert so den Schlaf-Wach-Rhythmus. Dunkelheit löst im Körper automatisch ein Gefühl von Müdigkeit aus, denn wenn es dunkel ist, produziert der Körper mehr Melatonin – ein wichtiges Hormon für den Schlaf. Beginne deshalb 30 Minuten vor dem Einschlafen damit, das Licht zu dimmen. Verwende lichtundurchlässige Vorhänge, um dein Zimmer für einen besseren Schlaf quasi in eine prähistorische Höhle zu verwandeln. Sollte der Raum dennoch nicht dunkel genug sein, kannst du auf eine Schlafmaske zurückgreifen.

5.) Ändere deine Schlafposition.

Guter Schlaf kann auch von der richtigen Schlafposition abhängen. Lange Zeit herrschte die Meinung, dass Rückenschläfer die beste Schlafqualität haben. Doch Untersuchungen fanden heraus, dass das Auf-dem-Rücken-Schlafen häufig zu blockierten Atemwegen führt. Schnarchen oder gar eine Schlafapnoe können die Folge sein. Das Auf-der-Seite-Schlafen hingegen fördert einen guten Schlaf und sollte somit die bevorzugte Schlafposition sein. Natürlich spielen aber auch immer die jeweiligen Vorlieben sowie der Körperbau der einzelnen Person eine Rolle dabei, in welcher Position sie gut oder schlecht schläft. 

Nachdem du diese 5 Tricks erfahren hast, steht einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege und auch das Einschlafen wird dir keine Probleme mehr bereiten. Träum was Schönes!

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