5 Dinge, die deiner Leber schaden – außer Alkohol.

Die Leber ist das wichtigste Entgiftungsorgan des Menschen und spielt daher eine entscheidende Rolle im Stoffwechselprozess. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass sie gesund bleibt. In Deutschland werden jedoch jedes Jahr bei rund 90. 000 Menschen Lebererkrankungen diagnostiziert, die in 10 % der Fälle tödlich enden. Damit deine Leber möglichst lange gesund bleibt und du in Zukunft nicht zu diesen 90.000 Menschen gehörst, erfährst du in diesem Artikel, welche 5 unerwarteten Dinge deiner Leber auf Dauer schaden können und daher besser vermieden werden sollten.

1.) Fruchtzucker

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Wer viel Obst isst, ernährt sich gesund. Das mag zwar sein, dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass manche Obstsorten weitaus mehr Fruchtzucker enthalten als andere und demnach nur in Maßen konsumiert werden sollten. Beispiele hierfür sind Bananen und Äpfel, die mit 4-6 g Fruchtzucker je 100 g immerhin halb so viel Zucker enthalten wie 100 ml Cola. Ein Übermaß an Fruchtzucker kann das Risiko, an einer Fettleber zu erkranken, deutlich erhöhen.

2.) Bewegungsmangel

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Dass Bewegung notwendig ist, um den Körper gesund zu halten, ist keine Neuigkeit. Da sich jedoch überschüssiges Fett in der Leber anlagert, ist Bewegung besonders wichtig, um einer Fettleber vorzubeugen. Dabei ist es egal, ob du dich für einen täglichen Spaziergang oder ein paar Sporteinheiten in der Woche entscheidest: Beides steigert dein Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf die Funktionstüchtigkeit deiner Leber aus.

3.) Medikamente

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Statt Beschwerden zu lindern, können bestimmte Medikamente wie Paracetamol oder Antibiotika die Leber mit dem Abbau der Wirkstoffe überlasten und somit schädigen. Daher ist es ratsam, die Medikamente nur so einzunehmen, wie sie der Arzt verschrieben hat. Eine Überdosierung oder ein unsachgemäß verlängerter Zeitraum der Einnahme kann nämlich zu verschiedenen Leberschäden führen. Es empfiehlt sich, bei kleineren Beschwerden vorerst auf Hausmittel zurückzugreifen, statt die Leber mit chemischen Arzneimitteln zu strapazieren. Hier findest du 7 Hausmittel aus Omas Trickkiste, die bei kleinen Beschwerden Abhilfe schaffen können.

4.) Nahrungsergänzungsmittel

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Vitamine sind zwar für den menschlichen Körper essenziell, allerdings sollten Nahrungsergänzungsmittel niemals als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und ohne vorherige Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Gerade Vitamin-A- und Vitamin-B3-Präparate sollten mit Vorsicht genossen werden, da dies einige der wenigen Vitamine sind, die bei Überdosierung nicht einfach abgebaut werden, sondern einige Nebenwirkungen hervorrufen. So fand eine Studie im Jahr 2017 heraus, dass diese Präparate auf Dauer zu Leberproblemen führen können und deswegen nur bei akutem Mangel und nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden sollten.

5.) Schimmel

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Egal, ob Schimmel an den Wänden oder auf Lebensmitteln: Mykotoxine, auch Schimmelpilzgifte genannt, stellen eine ernste Gefahr für den Menschen dar. Die Toxine werden, nachdem sie durch die Luft oder verdorbene Lebensmittel aufgenommen wurden, in der Leber zu einem Gift umgewandelt, welches das Erbgut der Leberzellen verändert und somit Krebs auslösen kann. Daher sollten verdorbene Lebensmittel unter keinen Umständen gegessen und Schimmel an den Wänden unverzüglich entfernt werden. Mit welchem Hausmittel das gelingt, erfährst du hier.

Wie du siehst, bergen übermäßiger Konsum von Fruchtzucker, Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sowie Bewegungsmangel und das Einatmen von Schimmelgiften hohe Risiken für Lebererkrankungen. Indem du die genannten Hinweise berücksichtigst, tust du deiner Leber etwas Gutes und sorgst dafür, dass sie lange gesund bleibt und ihre Funktionen problemlos erfüllen kann.

Um herauszufinden, ob deine Leber aufgrund dieser 5 Risikofaktoren bereits Schaden genommen hat, wirst du hier über 6 Symptome informiert, die auf einen Leberschaden hindeuten können.

Quelle:

freundin,

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