Eigenschaften, die verwöhnte Kinder später als Erwachsene haben.

Wie wir unsere Kinder erziehen, hat maßgeblichen Einfluss darauf, wie sie sich später als Erwachsene verhalten und den Anforderungen der Welt gewachsen sind.

Viele Eltern wollen ihren Kindern am liebsten jeden Wunsch von den Lippen ablesen und ihnen das Leben so einfach wie möglich machen. Ihre Kinder sollen es besser haben als sie selbst und an diesem Gedanken ist auch absolut nichts verkehrt. Allerdings gehen Eltern dabei häufig zu weit und tragen ihren Kindern alles hinterher oder räumen ihnen sämtliche Steine aus dem Weg. Und das führt häufig nur dazu, dass es ihnen später umso schwerer fällt, ihr eigenes Leben zu meistern.

Kindern sollte frühzeitig zugetraut werden, kleine Schwierigkeiten und Streitereien selbst zu lösen. Von Anfang an sollten Grenzen in der Erziehung gezogen werden. Das bedeutet, Eltern sollten nicht jedem Wunsch ihres Kindes entsprechen. Es lohnt sich, ihnen auch einmal vor Augen zu führen, dass weniger (Spielzeug) mehr ist. So finden sich die Kinder viel besser im Leben zurecht, denn sie haben gelernt, dass auch die Bedürfnisse anderer eine Rolle spielen.

Diese folgenden sechs Probleme sind typisch für Menschen, die als Kinder zu sehr verwöhnt wurden:

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1.) Sie sind nicht kritikfähig.

Erwachsene, die als Kinder zu sehr verwöhnt wurden, können schlecht oder überhaupt nicht mit Kritik umgehen. Jobabsagen, Zurückweisungen des anderen Geschlechts oder Fehler sind grundsätzlich nicht ihre Schuld. Die anderen haben einfach keine Ahnung oder sind regelrechte Schwachköpfe. Dadurch lassen sie sich aber die Gelegenheit entgehen, sich selbst zu reflektieren und zu wachsen.

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2.) Sie sind nicht sehr selbstständig.

Da ihnen in ihrer Kindheit viele Aufgaben abgenommen wurden, fällt es solchen Menschen schwer, Dinge selbst zu organisieren und zu erledigen. Sie sind wenig belastbar und schnell überfordert, wenn sie mehr als nur eine Aufgabe zu erledigen haben.

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3.) Sie geben zu schnell auf.

Kinder, die von ihren Eltern alles bekommen haben, mussten nie lernen, für etwas zu kämpfen. Das kann ihnen als Erwachsene im Weg stehen, denn es wird immer wieder Situationen geben, in denen man für etwas oder auch jemanden kämpfen muss. So schmeißen sie schnell das Handtuch, sobald sich ihnen Hindernisse in den Weg stellen.

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4.) Sie verzweifeln an Niederlagen.

Menschen, die es als Kinder nicht gelernt haben, mit Rückschlägen oder Enttäuschungen umzugehen, weil sie einfach alles von ihren Eltern erhalten haben, tun sich damit als Erwachsene noch schwerer. Sie können regelrecht daran verzweifeln, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich gerne wünschen, und verstehen die Welt nicht mehr.

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5.) Sie ergreifen nicht die Initiative.

Erwachsene, die als Kinder zu sehr verwöhnt wurden, sind es gewohnt, dass sie nur „Piep“ sagen müssen, um etwas zu erreichen. Deshalb ergreifen sie im späteren Leben häufig nicht die Initiative, sondern warten darauf, dass andere Menschen die Dinge angehen und für sie regeln. 

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6.) Sie halten Erfolg für eine Selbstverständlichkeit.

Und warum auch nicht? Sie haben es nie anders kennengelernt. Da solche Menschen schon immer ihren Willen bekommen haben, konnten sie positive Dinge nie wirklich schätzen lernen. Dadurch entgehen ihnen viele Glücksmomente, weil sie sich nicht über Kleinigkeiten freuen können.

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Wir alle wollen nur das Beste für unsere Kinder. Doch indem wir ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen, tun wir ihnen keinen Gefallen. Denn so müssen sie als Erwachsene auf die harte Tour lernen, mit den Konsequenzen ihres Handelns zurechtzukommen, da ihre Eltern meist nicht mehr zur Stelle sind, um sie vor Niederlagen oder den Reaktionen anderer zu beschützen.

Doch zum Glück lernen wir alle ein Leben lang dazu und sind in der Lage, uns den Anforderungen anzupassen, auch wenn wir als Kinder womöglich sehr verwöhnt wurden.

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