9 Symptome, die dir zeigen, dass du zu viel Milch trinkst

Milch ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Immerhin stärkt sie die Knochen und sorgt so für eine gesunde Entwicklung im Kindesalter. Das mag zwar sein, allerdings gilt auch hier: Die Menge macht das Gift. Denn wer zu viel Milch trinkt, bekommt es oft mit einigen unangenehmen Symptomen zu tun. Ob deine gesundheitlichen Beschwerden auf einen zu hohen Milchkonsum zurückzuführen sind, zeigt dir daher der folgende Artikel.

1.) Müdigkeit

Unerklärliche Müdigkeit kann ein Symptom von zu hohem Milchkonsum sein. Denn das in Milch enthaltene Eiweiß Tryptophan sorgt dafür, dass der Körper den Botenstoff Melatonin ausschüttet, welcher für den Schlaf-wach-Rhythmus verantwortlich ist und nachweislich eine einschläfernde Wirkung hat. Zudem ist Milch schwer verdaulich, sodass der Körper mehr Energie produzieren muss, um diese abzubauen. Das ermüdet den Körper zusätzlich und stört so letztlich auch den Schlafzyklus – was wiederum müde macht.

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2.) Eingeschränkte Gehirnleistung

Ein unvollständiger Abbau vom in Milch enthaltenen Casein kann zu eingeschränkten Gehirnleistungen wie einer gestörten Wahrnehmung der Realität oder zu Konzentrations- und Erinnerungsproblemen führen. Denn dadurch entsteht Casomorphin, welches sich auf Opiat-Rezeptoren setzt und so eine rauschmittelähnliche Wirkung entfacht. Konsumierst du also zu viel Milch, sind ein unvollständiger Abbau von Casein und die damit einhergehenden Beschwerden nahezu vorprogrammiert.

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3.) Hautausschläge und Ekzeme

Wer unter einer Milchallergie leidet, sollte gänzlich auf Milch verzichten. Denn die Allergie äußert sich nicht nur in Form von Übelkeit, Durchfall und Erbrechen, sondern auch in Form von Hautausschlägen und Ekzemen. Der Auslöser? Das Milcheiweiß! Leidest du also unter Ausschlägen oder verspürst eine Verschlechterung bereits vorhandener Hautkrankheiten, solltest du einmal versuchen, auf Alternativen wie Soja- oder Mandelmilch zurückgreifen, und beobachten, ob die Hautausschläge und Ekzeme zurückgehen oder nicht.

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4.) Akne

Studien zufolge sind Menschen, die regelmäßig und viel Milch konsumieren, häufiger von unreiner Haut oder gar Akne betroffen als jene, deren Milchkonsum sich in Grenzen hält. Grund dafür ist der hohe glykämische Wert der Milch, der für einen Insulinanstieg im menschlichen Körper sorgt. Dieser verursacht nachweislich eine Überproduktion an Talg, was letztlich zu Pickeln, Mitessern und punktuellen Hautentzündungen führt.

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5.) Hoher Cholesterinspiegel

In nur einer Tasse Milch sind bereits 30 mg Cholesterin enthalten. Wer viele Milchprodukte und andere cholesterinhaltige Lebensmittel konsumiert, läuft Gefahr, die Tagesdosis von 300 mg zu überschreiten und so gesundheitliche Probleme hervorzurufen. Denn überschüssiges Cholesterin lagert sich an den Gefäßwänden ab und sorgt so für ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch Bewegungsmangel, Bluthochdruck sowie Diabetes wird der Effekt sogar noch verstärkt, sodass Betroffene unbedingt ihren Cholesterinwert im Auge behalten sollten.

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6.) Knochenbrüche

Milch und das darin enthaltene Kalzium spielen zwar eine entscheidende Rolle für die Knochenentwicklung und Knochengesundheit – insbesondere in der Kindheit. Allerdings sind Milchprodukte stark säurehaltig, wodurch die Aufnahme von Kalzium deutlich verringert wird. Zudem fördert die in Milch enthaltene Galaktose die Entzündungsreaktionen im Körper und steigert so den oxidativen Stress, wodurch Knochenbrüche sogar begünstigt werden. Besser ist es daher, den Kalziumbedarf durch andere Lebensmittel wie Kohl oder Brokkoli zu decken.

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7.) Unerklärliche Schmerzen

Wie bereits erwähnt, ist Milch stark säurehaltig und somit auch entzündungsfördernd. Das kann bei erhöhtem Konsum die Muskeln oder Gelenke nachhaltig verletzen. Auch Muskelkater hält dadurch meist länger an – die Heilungsphase der Muskelfasern wird also deutlich verlängert. Hast du unerklärliche Schmerzen in den Muskeln oder Gelenken, kommt daher auch dein Milchkonsum als Ursache infrage und sollte dementsprechend reduziert werden.

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8.) Verdauungsprobleme

Eine Studie zeigt, dass etwa 70 % der Weltbevölkerung laktoseintolerant sind. Das liegt daran, dass der Körper im Säuglingsalter darauf eingestellt ist, nur von Muttermilch zu leben. Um den darin enthaltenen Milchzucker (Laktose) verarbeiten zu können, produzieren sie das Enzym Laktase. Wird das Kind jedoch nach Beendigung der Stillzeit von der Muttermilch entwöhnt, stellt sich das Verdauungssystem auf diesen Zustand ein, sodass weniger Laktase produziert und Laktose fortan weniger gut abgebaut wird. Bei manchen Menschen fällt der Laktasemangel jedoch größer aus als bei anderen, sodass sie die Laktose überhaupt nicht mehr vertragen. Sie reagieren auf Milch daher mit Verdauungsproblemen wie Blähungen, Übelkeit oder Durchfall. Ist das der Fall, sollte unbedingt auf Milch verzichtet werden.

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9.) Resistenzen gegen Medizin

Kühe müssen heutzutage bis zu 50 l Milch am Tag geben und arbeiten daher auf Hochtouren. Das macht sie jedoch anfälliger für Infektionskrankheiten, weswegen ihnen vorsichtshalber Antibiotika ins Futter gemischt werden. Dieses ist für sie zwar lebensnotwendig, wird jedoch über die Milch auch an den Menschen weitergegeben, wodurch die Entwicklung antimikrobiell resistenter Bakterien begünstigt wird. Das kann dazu führen, dass Medikamente nicht mehr anschlagen und Erkältungen und Infektionen eine deutlich längere Zeit zum Abklingen benötigen.

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Natürlich ist Milch nicht automatisch ungesund. Solange man sie in Maßen statt in Massen konsumiert, sollte sie nicht die Ursache der aufgezeigten Symptome darstellen. Daher spricht nichts dagegen, hin und wieder ein Glas Milch oder eine Scheibe Käse zu sich zu nehmen. Es schadet dennoch nicht, seinen Konsum einmal zu hinterfragen und sich gegebenenfalls nach Alternativen umzusehen.

Übrigens: Welche Symptome dafür sprechen könnten, dass du zu viel Kaffee konsumierst, erfährst du hier.

Quelle:

brightside

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